Gran Canaria

Neben Teneriffa bietet auch Gran Canaria eine sehr gute touristische Infrastruktur. Beide Inseln sind vor allem in der Hochsaison gut besucht. Gran Canaria ist die drittgrößte der Hauptinseln der Kanaren.

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Gran Canaria - Dünen bei Maspalomas

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Der Miniaturkontinent Gran Canaria
Die Insel Gran Canaria trägt auch den Beinamen Miniaturkontinent, da die Tier- und Pflanzenwelt so facettenreich wie auf kaum einer anderen Insel ist. Zudem wird Gran Canaria in 14 Mikroklimazonen unterteilt. Der Norden gilt insgesamt als feuchter, da in den Berghängen Nebelfelder sind, die zum Teil auch für größere Niederschlagsmengen sorgen können. Der Süden hingegen ist, wie auch bei den anderen Inseln des Kanarischen Archipels, trockener und heiß. Entsprechend der Klimazonen ist auch in den verschiedenen Regionen differenzierte Vegetation zu finden. Der Norden zeichnet sich durch Lorbeer- und Kiefernwälder aus, welche die feuchte Luft mögen. Im Süden hingegen haben sich Pflanzen ausgebreitet, die wenig bis kein Wasser benötigen. Hier wachsen eher Kakteen, Wolfsmilchgewächse und der Natternkopf.

Gran Canaria

Bei einer Rundfahrt über die Insel findet also immer wieder ein Wechsel in unterschiedliche Vegetationszonen statt. Auch die Spuren der vulkanischen Aktivitäten gibt es auf Gran Canaria noch an einigen Stellen zu entdecken. Bei einem Besuch des Naturpark Bandama lässt sich ein ehemaliger Vulkankegel erspähen. Der Park bietet viele Wanderwege, welche auch direkt zu einer Aussichtsplattform führen, welche den Blick in den Krater gewährt. Der wohl größte Schatz der Insel sind die Dünen von Maspalomas. Die etwa 12 Quadratkilometer große Landschaft erstreckt sich im Süden der Insel. Der Sand ist aus angespültem Muschelkalk entstanden. Seit 1987 stehen die Dünen unter Naturschutz. Das Gebiet hat sich aber bereits erheblich verkleinert. Die Gründe dafür sind schwere Stürme, welche den Sand mit ins Wasser gezogen haben. Zudem sind viele Besucher immer unachtsam und hinterlassen ihren Müll und führen somit eine Schädigung der Dünen herbei. Unterhalb des Gebietes am Strand ist eine Brutstätte für Wasservögel entstanden, welche die guten Bedingungen vor Ort nutzen.

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Baden auf Gran Canaria
Gran Canaria verfügt über 236 km Küste. Davon gliedert sich ein Teil in Strände (50 km) und ein anderer in teilweise steile Felswände, die aus dem Wasser empor steigen. Die Strände Playa del Inglés und Playa de Maspalomas gelten mit ihren 6 und 12 km Länge als die längsten der Insel und verfügen zugleich über eine weitläufige Strandpromenade. Die beiden Strände bieten dabei zugleich große Gegensätze. Am Playa del Inglés sind Drinks an der Strandpromenade sehr günstig und hier sind viele Familien unterwegs. An der Playa de Maspalomas hingegen befinden sich die Luxushotels und Lounges an der Promenade. Zugleich ist hier das Baden vor der Kulisse der Dünen möglich. Beide Strände verfügen über hellen Sand und einen seichten Einstieg ins Wasser.

Wer es etwas ruhiger mag, wird an der Playa de Aguadulce auf wenige Menschen treffen. Der Vulkansand sorgt in der Lagune für ein schönes Farbenspiel. Noch mehr Ruhe gibt es an der Playa de Güigüi. Der Strand gilt als sehr einsam und befindet sich zugleich in einer traumhaften Kulisse. Umrahmt von hohen Felsklippen ist der Strand nicht für jeden schnell auffindbar. Der Zugang ist nur per Wanderung möglich. Bei guter Sicht bietet sich sogar die Aussicht bis zum Vulkan Teide auf Teneriffa. Die Vielfalt der Insel zeigt sich auch in der Verschiedenheit der Strände. Der Playa de Amadores ist nicht nur der Strand der Liebenden, sondern auch ein Stück Karibik. Es handelt sich hier zwar um einen künstlich angelegten Strand, welcher aber sehr schön anzusehen ist. Der Strand ist von Puerto Rico nur wenige Kilometer entfernt. Der Playa de Amadores wurde ursprünglich angelegt, um den Gästen der Insel weitere Bademöglichkeiten zu bieten. Der Strand bietet vor allem für Kinder vielseitige Beschäftigungsmöglichkeiten. Der Strand Playa del Águila ist eher kleiner und kann auch zum Windsurfen genutzt werden. Der Strand besteht aus Sand und größeren Steinen. Im Hintergrund sind vereinzelt Hotels angesiedelt und eine Promenade mit einem schönen Leuchtturm.

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Gran Canaria - Playa de Güigüi

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Gran Canaria und der Tourismus
Die Insel ist komplett erschlossen und mit vielen Hotels ausgestattet. Zu den beliebtesten Urlaubsregionen gehören San Agustín, Maspalomas, Puerto de Mogán und Playa del Inglés. Fernab der großen Orte besteht auch die Möglichkeit einen Aufenthalt in Ruhe, beispielsweise im Ferienhaus auf Gran Canaria, zu genießen. Vor allem die Orte Telde, Fataga oder Teror werden sind eher Ziele für Tagesbesucher. Hier bietet es sich an, den Urlaub im Ferienhaus auf den Kanaren zu verbringen, um die Natur entdecken zu können. Aufgrund der Besucherströme sind auch viele Hotspots entstanden. Der Palmitos Park ist beispielsweise ein gut besuchter Tier- und Pflanzenpark auf der Insel. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1978 können in dem botanischen Garten mehr als 1200 Vögel und über 400 Pflanzenarten bestaunt werden. Zudem finden Shows mit Delfinen, Greifvögeln und Papageien statt. Auch die Hauptstadt Las Palmas wird gern besucht. Die historische Altstadt erinnert an den Ursprung der Insel. Zudem ist auch vieles Neues entstanden, wie beispielsweise eine kilometerlange Promenade, die mit vielen Geschäften und Restaurants ausgestattet ist. Auch ein Ausflug zur archäologischen Stätte Cenobio de Valerón ist lohnenswert. Hier können viele der ehemaligen selbstgebauten Höhlen der Ureinwohner Gran Canarias besichtigt werden. Nach Gran Canaria reisen auch viele Individualurlauber, die während ihres Aufenthalts verschiedenen Sportarten nachgehen. Wassersportler finden an vielen Stränden auf der Insel gute Bedingungen vor, die sich beispielsweise zum Windsurfen eignen. Zudem gibt es viele Tauch- und Surfschulen, die auch Anfänger besuchen können, um sich in den Wassersportarten einmal auszuprobieren. Auch Wanderer finden auf der mehr als tausend Quadratmeter großen Insel viele Wanderrouten durch die Berglandschaften im Norden und Süden. Ebenso kann Gran Canaria mit dem Fahrrad erkundet werden. Für unerfahrene Wanderer oder Radfahrer lohnt es sich auch, eine Tour zu buchen und gemeinsam in der Gruppe zu verschiedenen Zielen auf der Insel zu fahren.

Gran Canaria ist sehr vielfältig und zieht auch die verschiedensten Feriengäste an. Ein Urlaub im Ferienhaus eignet sich Familien, Paare oder Individualisten, die ihren Urlaub gern frei und fernab vom Massentourismus genießen möchten. Ein Ferienhaus mit Pool auf Gran Canaria bietet dann sogar noch eine zusätzliche Möglichkeit den Tag im Pool zu beginnen oder zu beenden ohne auf Badezeiten achten zu müssen. Die komfortabel ausgestatteten Ferienhäuser oder Ferienwohnungen sind zudem eine gute Rückzugsmöglichkeit. Wann besuchen Sie die beliebte Kanareninsel?

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