Lanzarote - Biosphärenreservat mit einzigartiger Landschaft

Die Insel Lanzarote ist mit ihrer Fläche von 845,94 km² die viert kleinste der sieben Hauptinseln der Kanaren. Die Hauptstadt Arrecife bildet ein wichtiges Zentrum für Wirtschaft und Tourismus. Die gesamte Insel ist seit 1993 ein UNESCO Biosphärenreservat aufgrund ihrer einzigartigen Landschaft und Vegetation.

Lanzarote

Lanzarote - Playa Blanca im Süden der Insel

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Eine Insel mit vielen Besonderheiten
Auf Lanzarote herrscht das ganze Jahr über eine Durchschnittstemperatur von 20,5 °C, welche stets von frischen Winden aus dem Norden begleitet wird. Lanzarote gilt aufgrund seiner geringen Niederschlagsmengen als die trockenste Insel der Kanaren. Das spiegelt sich auch in der Vegetation wider. Haría gilt hier als die Besonderheit und die grüne Oase der Insel, da hier nicht nur Palmen, sondern auch andere Pflanzen wachsen, die der Region das Bild von Frühling verleihen. Der Rest der Insel gilt eher als karg und ist von Salzpflanzen und anderen Gewächsen, die der Trockenheit resistent sind, besiedelt. Auf der Kanareninsel reiht sich zudem ein Naturspektakel an das nächste. Neben der Vulkanlandschaft ist El Golfo mittlerweile zum Touristenmagnet der Insel geworden. Der Krater des ehemaligen Vulkans Montaña de Golfo ist direkt am Wasser gelegen und zum Großteil im Meer versunken. In dem Krater ist eine Lagune mit grüngefärbtem Wasser entstanden. Die Farbe ist zum einen durch Algen und zum anderen durch den Salzgehalt des Wassers entstanden. Der Besuch von El Golfo ist deshalb bei gutem Wetter zu empfehlen, um die Lagune in strahlendem Grün erleben zu können.

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Der Timanfaya Nationalpark
Die Landschaft von Lanzarote ist von den Vulkanausbrüchen der letzten Jahrtausende geprägt. Überall auf der Insel finden sich ehemalige Vulkankegel, die bis heute in ihrer Form erhalten geblieben sind. Auch der einstige Lavafluss ist an vielen unberührten Stellen in der Natur zu sehen. Lanzarote gilt als eine Insel, die vom Tourismus nur in einigen Teilen erschlossen wurde. Aus diesem Grund gibt es auf der Insel noch sehr viele unbebaute Flecken, welche die einzigartige Vulkanlandschaft zeigen. Erst im Jahr 1974 wurde das Gebiet rund um die Montañas del Fuego zum Nationalpark erklärt. Die Feuerberge sind das prägnanteste Bild der Insel Lanzarote. Auf einer Fläche von 5.107 Hektar erstreckt sich das Gebiet des Nationalparks, welches nur im Rahmen einer Bustour besichtigt werden kann. Ein Ausstieg während der Fahrt ist nicht möglich. Im 18. Jahrhundert sind auf dem heutigen Gebiet des Nationalparks über sechs Jahre hinweg ständige Vulkanausbrüche verzeichnet worden. Damit gilt diese Phase als besonders bedeutend für den Vulkanismus. Dabei sind 32 Vulkankegel entstanden, welche die Lava auf weiten Teilen der Insel verteilten. Der Park trägt den Namen Timanfaya, weil das gleichnamige Dorf bei den damaligen Ausbrüchen in der Erde verschwand und mit Lava bedeckt wurde. Das einstige fruchtbare Gebiet war nun mit Lava bedeckt. Vereinzelt sind einige Pflanzen am Fuße der Vulkankegel gewachsen. Das Gebiet gilt aber noch immer als unfruchtbar. Die Montañas del Fuego tragen ihren Namen auch, weil unterhalb der Erdoberfläche noch immer eine Temperatur von über 400 °C herrscht. Auf dem Gipfel des Parks ist das Restaurant El Diablo gelegen, welches die Erdwärme zum Kochen der Speisen nutzt. Am Eingang des Parks besteht auch die Möglichkeit, mit Kamelen zwischen den Vulkankegeln hindurchzuschreiten, um die Landschaft aus nächster Nähe zu betrachten. Hier wird auf eine alte Tradition zurückgegriffen. Einst hat sich an dieser Stelle das Haus der Kameltreiber befunden.

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Lanzarote - Papagayo Traumstrände

Die Papagayo Traumstrände
Lanzarote verfügt über 213 Kilometer Küste. Diese unterteilen sich in 16,5 km Kiesstrand, 186,5 km Felsküste und 10 km Sandstrand. Zu letzteren gehören vor allem die beliebten Papagayostrände im Süden der Insel Lanzarote in der Nähe von Playa Blanca, wo die meisten Ferienhäuser auf Lanzarote angesiedelt sind. Die Playas de la Punta del Papagayo bilden insgesamt mehrere kleine Buchten, die über einen Sandstrand verfügen. Die Playa El Papagayo, Playa Puerto Muelas, Playa Caleta del Congrio, Playa de la Cera (Cerita), Playa de la Cruz o del Pozo, Playa Mujeres und Playa Caletón de San Marcial sind über eine Schotterpiste oder zu Fuß erreichbar. Die Strände liegen allesamt eingeschlossen in hohe Lavaklippen. Der Zugang ist zum Teil nur über Treppen oder unbefestigte Wege möglich. Aufgrund der schönen Strände und des flach abfallenden Wassers tummeln sich vor allem viele Touristen dort. Ein Platz ist an einem der sieben Strände aber immer zu finden. Beim Sonnenbaden kann man dann nicht nur das Rauschen des Meeres erleben, sondern auch einen traumhaften Blick auf die Nachbarinseln Fuerteventura und Isla de los Lobos genießen.

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Cesar Manrique auf Lanzarote
Der Künstler Cesar Manrique hat zu seinen Lebzeiten das heutige Bild der Insel maßgeblich geprägt. Er nahm Einfluss auf die Gestaltung und setzte einige Regelungen durch, um die Insel insbesondere vor der Umgestaltung durch den Massentourismus zu schützen. Die Häuser durften beispielsweise nur drei Stockwerke haben und sollten alle weiß angestrichen sein. Manrique hat darüber hinaus viele Bauwerke auf der Insel gestaltet. Zu den bekanntesten gehören die Lavahöhlen von Jameos del Aqua. Im Jahr 1966 ließ er diese Kulturstätte aus einer eingestürzten Lavahöhle bauen. In der Grotte haben sich Albinokrebse angesiedelt, welche eigentlich nur tief im Meer leben. Das Zentrum bildet ein weiß angestrichener Pool mit einer Palme. Zudem gibt es auf dem Gelände einen Konzertsaal, welcher in die Grotte integriert ist. Hier finden das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen statt. Ein weiteres Bauwerk von Cesar Manrique ist der Mirador del Rio. Der Aussichtspunkt ermöglicht den besten Blick auf die bewohnte Nachbarinsel La Graciosa im Norden. In den 1970er Jahren wurde das Bauwerk, welches sich inmitten der Felsklippen befindet, fertiggestellt. Ebenso wurde der Kakteengarten Jardín de Cactus von Manrique entworfen. Der terrassenförmig angelegte Garten beherbergt etwa 1400 verschiedene Kakteenarten auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern. Manrique hat nicht nur den Baustil der Insel geprägt, sondern auch Erholungsbereiche und Kulturstätten für Einheimische und Besucher geschaffen.

Lassen Sie sich von der einzigartigen Landschaft auf Lanzarote inspirieren und entspannen Sie in Ihrem nächsten Urlaub in einer Ferienwohnung oder im Ferienhaus auf Lanzarote. Erleben Sie die Natur und die Schönheit der Insel während Ihres Lanzarote Urlaubs. Genießen Sie die ruhige Mischung aus Erholung und Attraktion, welche keine andere Insel der Kanaren zu bieten hat. Finden Sie Ihren Platz auf der Insel und starten Sie Ihre Reise auf eine der schönsten Inseln der Kanaren. Entdecken Sie die Traumstrände auf einer dunklen Vulkaninsel mitten im Atlantik.

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